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7 Beiträge

Ratgeber Geschäftskonto

Kontoführung für Selbstständige, Freiberufler und Gesellschaften: Pflichten, Buchhaltungsanbindung, Kartenmodelle und die Fehler, die bei einer Betriebsprüfung teuer werden.

Alle Beiträge zum Thema Geschäftskonto

Kontoführung, die eine Betriebsprüfung überlebt

Für Kapitalgesellschaften ist das Geschäftskonto Pflicht, für Einzelunternehmer und Freiberufler nicht – und trotzdem ist die Trennung von privaten und betrieblichen Zahlungen die eine Entscheidung, die bei einer Betriebsprüfung über Aufwand und Ergebnis entscheidet. Die Guides in diesem Cluster erklären, was das Geschäftskonto leistet, was es kostet und warum das Buchungspostenmodell wichtiger ist als die Grundgebühr.

Der zweite Schwerpunkt ist die Kette vom Konto zum Steuerberater: Schnittstellen zu DATEV und Buchhaltungssoftware, die Belegpflichten des Umsatzsteuergesetzes, die E-Rechnungspflicht ab 2027 und die Firmenkarte, die Ausgaben von Mitarbeitern schon vor der Zahlung kontrolliert statt nachher abzurechnen. Dazu kommt der Sonderfall der Gründung: das Konto für die GmbH in Gründung, an dem mehr Gründungen scheitern als am Notar.

Anders als Verbraucher haben Unternehmen keine gesetzliche Kontowechselhilfe – der Wechsel ist Handarbeit, und die Guides zeigen die Reihenfolge. Welche Anbieter welche Rechtsformen annehmen und welche Integrationen sie mitbringen, steht im Geschäftskonto-Vergleich.

FAQ

Häufige Fragen

Gesetzlich nicht, Kapitalgesellschaften dagegen schon. Praktisch ja: Viele Banken untersagen die geschäftliche Nutzung von Privatkonten in ihren AGB, und ein Mischkonto macht jede Buchhaltung und jede Betriebsprüfung aufwendiger.

Selten die Grundgebühr. Entscheidend sind die Buchungsposten über dem Freikontingent, Gebühren für Bareinzahlungen, zusätzliche Karten und Unterkonten. Bei 40 Buchungen im Monat kann ein „kostenloses" Konto teurer sein als ein Paketpreis.

Über CSV-Export, die PSD2-Schnittstelle, eine direkte Integration von Bank und Software oder den DATEV-Kontoumsatzabruf des Steuerberaters. Die PSD2-Freigabe muss alle 180 Tage erneuert werden, sonst stoppt der Import.

Ein Konto auf den Namen der Gesellschaft in Gründung, auf das das Stammkapital eingezahlt wird, bevor die Eintragung ins Handelsregister erfolgen kann. Viele digitale Anbieter lehnen das ab; die Kontofrage sollte vor dem Notartermin geklärt sein.