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7 Beiträge

Ratgeber Depot & ETF

Depotwahl, Ordergebühren, Handelsplätze, Sparpläne und die Frage, was ein ETF im Detail eigentlich abbildet. Grundlagen und Feinheiten für alle, die langfristig anlegen statt zu traden.

Alle Beiträge zum Thema Depot & ETF

Anlegen mit dem Index, nicht gegen ihn

Ein ETF-Sparplan besteht aus wenigen Entscheidungen, die den Ertrag über Jahrzehnte bestimmen: welcher Index, welche Replikationsmethode, ausschüttend oder thesaurierend, welcher Broker und welcher Handelsplatz. Die Guides in diesem Cluster nehmen jede dieser Entscheidungen einzeln auseinander – mit dem, was sie tatsächlich kostet, und ohne die Annahme, dass man den Markt schlagen könnte.

Der zweite Schwerpunkt sind die Kosten, die nicht in der Gesamtkostenquote stehen: der Spread am Handelsplatz, der bei kleinen Orders mehr kostet als die Provision, die Tracking-Differenz zwischen ETF und Index, die Ausführungsgebühr des Sparplans. Und die Mechanik dahinter: was ein Depot ist, wie Sondervermögen im Insolvenzfall schützt und warum ein Depotübertrag kostenlos und steuerneutral ist, aber eine Fallgrube hat.

Steuern haben ihren eigenen Cluster; hier geht es um das Produkt. Welche Broker Sparpläne auf die gängigen Welt-ETFs gebührenfrei ausführen, steht im Depot-Vergleich.

FAQ

Häufige Fragen

Ein breit gestreuter Welt-ETF auf den MSCI World, den MSCI ACWI oder den FTSE All-World. Die Unterschiede liegen in der Frage, ob Schwellenländer enthalten sind, und in der Titelzahl; die Renditen liegen langfristig eng beieinander.

Die Gesamtkostenquote des ETFs von meist 0,1 bis 0,25 Prozent im Jahr, plus die Ausführungsgebühr des Brokers je Rate – bei vielen Brokern für gängige ETFs null. Eine Gebühr von 1,50 Euro auf eine 100-Euro-Rate wäre teurer als der ETF selbst.

Vor Steuern kein Unterschied in der Rendite. Der thesaurierende ETF legt Erträge automatisch wieder an und erzeugt jährlich eine Vorabpauschale; der ausschüttende zahlt aus und nutzt den Sparer-Pauschbetrag von selbst.

Wertpapiere sind Sondervermögen und fallen nicht in die Insolvenzmasse der Bank; sie werden herausgegeben oder übertragen. Nur das Guthaben auf dem Verrechnungskonto fällt unter die Einlagensicherung bis 100.000 Euro.