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10 Beiträge

Ratgeber Girokonto

Vom Kontowechsel über das Basiskonto bis zur Echtzeitüberweisung: Alles, was das Konto betrifft, über das Ihr Alltag läuft – inklusive der Regeln, auf die Sie sich gegenüber Ihrer Bank berufen können.

Alle Beiträge zum Thema Girokonto

Das Konto, über das alles läuft

Das Girokonto ist das einzige Finanzprodukt, das praktisch jeder hat – und das, dessen Regeln die wenigsten kennen. Dass jeder Verbraucher in der EU einen gesetzlichen Anspruch auf ein Basiskonto hat, dass die Kontowechselhilfe die neue Bank zur Koordination verpflichtet, dass eine Lastschrift acht Wochen ohne Begründung zurückgeht oder dass ein Pfändungsschutzkonto einen Grundfreibetrag sichert: All das steht im Zahlungskontengesetz, im BGB und in der Zivilprozessordnung, und die Guides in diesem Cluster nennen die Paragrafen.

Der zweite Schwerpunkt sind die Kosten, die ein „kostenloses" Konto trotzdem verursacht – Dispozinsen, Gebühren für Bargeld an fremden Automaten, Entgelte für Papierauszüge oder für die Kreditkarte zum Konto – und die Neuerungen im Zahlungsverkehr: Echtzeitüberweisung mit Empfängerprüfung, Wero als europäische Alternative zu PayPal, Debitkarten statt Girocard.

Für Paare, Familien und Erben kommen eigene Fragen dazu: Oder-Konto oder Und-Konto, wer im Todesfall verfügen darf, was die Bank dem Finanzamt meldet. Welche Konten die Bedingungen für die Gebührenfreiheit ohne Kleingedrucktes erfüllen, zeigt der Girokonto-Vergleich.

FAQ

Häufige Fragen

Ja, aber meist an Bedingungen geknüpft: ein monatlicher Geldeingang, eine Mindestzahl an Kartenzahlungen oder ein Höchstalter. Ohne Bedingung kostenlos sind vor allem die Konten der Direktbanken – dort können aber Bargeld, Papierauszüge oder die Kreditkarte extra kosten.

Über die gesetzliche Kontowechselhilfe nach § 20 ZKG: Die neue Bank holt Daueraufträge, Lastschriftmandate und den Saldo von der alten Bank ein und informiert die Zahlungspartner. Beide Banken müssen mitwirken und dürfen dafür nichts verlangen.

Ein Girokonto auf Guthabenbasis, auf das jeder Verbraucher mit rechtmäßigem Aufenthalt in der EU einen gesetzlichen Anspruch hat – unabhängig von Schufa, Einkommen oder festem Wohnsitz. Die Bank darf es nur aus den im Gesetz genannten Gründen verweigern.

Acht Wochen ohne Begründung, 13 Monate, wenn kein gültiges Mandat vorlag. Die Frist läuft ab dem Tag der Belastung; die Rückgabe erledigen Sie im Online-Banking oder in der Filiale.