Wo das Geld tatsächlich verloren geht
Die Betrugsfälle, die Geld kosten, laufen selten über den Chip der Karte und fast immer über den Menschen: eine Nachricht, die zur Bestätigung eines Pakets drängt, ein Anruf im Namen der Bank, eine Freigabe in der App, die man selbst erteilt hat. Die Guides in diesem Cluster beschreiben, wie Phishing, Smishing und Quishing ablaufen, woran man eine echte Freigabeanfrage von einer untergeschobenen unterscheidet und warum die Bank bei einer selbst freigegebenen Zahlung nicht ohne Weiteres erstattet.
Der zweite Schwerpunkt ist das Recht: § 675u BGB verpflichtet die Bank, nicht autorisierte Zahlungen bis zum Ende des folgenden Geschäftstags zu erstatten; § 675v begrenzt die Haftung des Karteninhabers vor der Sperrmeldung auf 50 Euro. Was grob fahrlässig ist und was nicht, entscheidet über den Rest – und die Guides nennen die Fälle, in denen Gerichte das zugunsten der Kunden entschieden haben.
Dazu kommen die Einstellungen, die den Alltag sicherer machen: Echtzeit-Benachrichtigungen, virtuelle Karten mit Einmalnummer, die Wallet auf dem Smartphone statt der Karte, das Kontaktlos-Limit. Welche Karten diese Funktionen mitbringen, zeigt der Kreditkarten-Vergleich.