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10 Beiträge

Ratgeber Kreditkarten

Wie Kreditkarten abrechnen, was sie wirklich kosten und wo die Unterschiede zwischen Charge-, Revolving-, Debit- und Prepaid-Karte im Alltag spürbar werden. Alle Grundlagen-Guides und Praxisanleitungen zur Kreditkarte an einem Ort.

Alle Beiträge zum Thema Kreditkarten

Was diese Ratgeber gemeinsam haben

Jede Kreditkarte ist zuerst ein Abrechnungsmodell. Ob am Monatsende der volle Betrag eingezogen wird, ob eine Teilzahlung mit zweistelligem Sollzins voreingestellt ist, ob das Geld sofort vom Girokonto geht oder vorher aufgeladen werden muss – daraus folgen Kosten, Bonitätsprüfung, Akzeptanz an der Mietwagentheke und die Frage, wie stark ein Missbrauch den Inhaber trifft. Die Guides in diesem Cluster fangen deshalb dort an, nicht bei Bonuspunkten.

Die zweite Gemeinsamkeit ist der Blick ins Preis- und Leistungsverzeichnis statt auf die Werbeseite. Jahresgebühr, Fremdwährungsentgelt, Bargeldgebühr, Sollzins bei Teilzahlung und die Bedingungen für den Wegfall der Gebühr stehen dort – und nur dort. Wo eine Regel im Gesetz steht, etwa die Haftungsgrenze von 50 Euro oder das Widerrufsrecht, ist der Paragraf genannt.

Wer die Karte danach vergleichen will, findet die Konditionen aller gelisteten Anbieter im Kreditkarten-Vergleich; wer erst wissen will, ob er überhaupt eine Karte mit Kreditrahmen braucht, beginnt beim Unterschied zwischen Debit- und Kreditkarte.

FAQ

Häufige Fragen

Das entscheidet die Nutzung: Wer nur online und im Inland zahlt, kommt mit einer kostenlosen Debit- oder Charge-Karte aus. Wer reist, braucht eine Karte ohne Fremdwährungsentgelt und mit kostenlosem Bargeld. Wer Mietwagen und Hotels bucht, braucht einen echten Kreditrahmen.

Selten die Jahresgebühr. Die Kosten entstehen durch Teilzahlungszinsen, Fremdwährungsentgelt, Bargeldgebühren und Gebühren für Zusatzleistungen. Eine Karte ohne Jahresgebühr kann bei falscher Einstellung teurer sein als eine mit.

Die Charge-Karte zieht den gesamten Monatsumsatz auf einmal ein und ist zinsfrei. Die Revolving-Karte erlaubt Teilzahlung und verzinst den Restsaldo mit oft 15 bis 25 Prozent. Bei vielen Anbietern ist die Teilzahlung ab Werk aktiv und muss abgeschaltet werden.

Bei Karten mit Kreditrahmen ja, das Gesetz verlangt eine Kreditwürdigkeitsprüfung. Bei Prepaid- und Debitkarten gibt die Bank kein Geld vor und prüft meist nur die Identität.